Gießener Anzeiger, 19.04.2019

Christiane Linke, Angelika Kahle und Andrea Eller zeichnen Gießener Anzeiger am 19.042019langjährige Vereinsmitglieder aus: Helmut Römer, Walter Nachtigall, Herbert Müller, Helene Fritz, Renate Rücker, Elke Heinz, Paul Damer, Waltraud Müller, Irene Keil und Ernst Fritz (v.l.). Foto: Brümmer

OBER-BESSINGEN - 13 Jubilare und ein neuer Vorstand: Das waren die Ergebnisse der Jahreshauptversammlung beim Gesangverein Eintracht Ober-Bessingen.

Vorstandsmitglied Helmut Brümmer ließ zunächst das abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte an die zahlreichen Gelegenheiten, bei denen vor allem der Gemischte Chor der Eintracht musikalisch das Dorfleben bereichern konnte. Musikalische Höhepunkte des Jahres waren das Konzert im Rahmen der Licher Kulturtage und das Adventskonzert in der Ober-Bessinger Kirche. Geprägt war das Jahr 2018 von der Zusammenarbeit mit dem Gesangverein Concordia Langsdorf: gemeinsame Proben, gemeinsame Auftritte und seit September das gemeinsame Chorprojekt zum Einstudieren der Deutschen Messe von Schubert. Die Deutsche Messe wurde vor einigen Wochen mit viel Erfolg zwei Mal präsentiert, ein drittes Mal soll noch folgen.

Leider musste der Gesangverein Rückschläge verkraften: Im Frühjahr 2018 löste sich wegen rückläufiger Mitgliederzahl der Chor "Al Dente" auf. Und vor einigen Wochen, kurz vor den Schubert-Konzerten, musste der langjährige Chorleiter Thomas Kiersch seinen Abschied verkünden.
Die Frage zu lösen, wie es nun im Verein und mit dem Singen weitergeht, wird die Hauptaufgabe für den neuen Vorstand. Als Vorstandsteam gewählt wurden Werner Knöß, Helmut Römer und Dieter Jox. Beisitzer sind Wichtrud Feldhans und Helmut Brümmer.
Der alte Vorstand und Andrea Eller, Vorsitzende des Chattia-Sängerbundes, nahmen die Ehrungen der Jubilare vor. Geehrt wurden Helene Fritz, Elke Heinz, Irene Keil und Renate Rücker für 40 Jahre Mitgliedschaft, Herbert Müller für 50 Jahre, Waltraud Müller und Helmut Römer für 65 Jahre Mitgliedschaft, sowie Paul Damer, Walter Nachtigall und Ernst Fritz sogar für 70 Jahre Treue zum Verein.

Gießener Anzeiger, 25.03.19

15 Chorgruppen beim Beratungssingen des Chattia-Sängerbundes in Lich

Von hju
vor 16 Stunden

Im Rahmen der Licher Kulturtage hatte der "Chattia"-Sängerbund seine Mitgliedsvereine zum Beratungssingen eingeladen, 13 Chorgruppen waren vertreten.

Die Chorgemeinschaft Frauenchor und Cäcilia Lich beim Beratungssingen. Foto: Jung

Die Chorgemeinschaft Frauenchor und Cäcilia Lich beim Beratungssingen. Foto: Jung

LICH - Im Rahmen der Licher Kulturtage hatte der "Chattia"-Sängerbund seine Mitgliedsvereine zum Beratungssingen in die Aula der Licher Erich Kästner-Schule eingeladen. Vorsitzende Andrea Eller freute sich, dass neun Vereine des Sängerbundes mit 13 Chorgruppen vertreten waren.
Zwei ausgewählte Stücke trug jeder teilnehmende Chor vor. Im Anschluss kommentierte Chorleiter Ernie Rhein (Niedernhausen) die vorgetragenen Lieder und gab Tipps, Anregungen und Kritik, wie man die Vorträge verbessert präsentieren kann. Rhein, der einen Lehrauftrag für das Fach Chorleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt innehat, sprach die musikalische Gestaltung, Intonation, Rhythmik, Tempo, Aussprache und vieles mehr an. Den Nachmittag eröffneten die "Harmony Voices" der Harmonie Münster, dirigiert von Arndt Roswag, mit "Locus iste" und "You raise me up", dann folgte die Chorgemeinschaft Cäcilia und Frauenchor Lich, Männerchor Eintracht Inheiden, Männerchor "Concordia" Rüddingshausen, Gemischter Chor "Eintracht" Villingen, Gemischter Chor "Liederkranz" Nonnenroth. Nach der Pause folgten: Sängerbund Ruppertsburg (Gemischter Chor), Gemischter Chor "Liederkranz Hungen/Frohsinn Steinheim" sowie der Männerchor mit "Wiegenlied" und "Tage wie diese" (Chorleiter Hermann Wilhelmi). Den Abschluss des Programms machten die Ettingshäuser Chöre, alle dirigiert von Axel Pfeiffer, der Teens-Chor, "Melody Kids", der Gemischte Chor sowie Young Generation.
Die Sängerinnen und Sänger der Chorgruppen präsentierten ein klangvolles Musikprogramm. Die ganze Bandbreite des Chorgesanges, von traditionell bis modern, rockig, poppig und klassisch, war in den Liedbeiträgen zu hören. Zum Schluss dankte Andrea Eller allen Mitwirkenden und Ernie Rhein für diesen musikalisch gelungenen Nachmittag und hoffte, dass die Anregungen des Beraters bei den Chören angekommen sind, um die gesangliche Bandbreite noch zu verbessern. Bei freiem Eintritt sorgte der Förderverein der Erich Kästner-Schule fürs leibliche Wohl der Gäste.

Gießener Anzeiger, 21.03.2019

Die Ehrenden und der Geehrten beim Gesangverein Ruppertsburg. Foto: Wagner

 

Durch die vielen Auftritte mit dem damit verbundenen Stress sei schwierig gewesen neues Liedgut für singfähige Auftritte auszuwählen. Da die Liedauswahl aber vorher ehrlich besprochen worden sei, waren die Darbietungen gut bis erfreulich, fasste der Leiter des Gesangvereins Ruppertsburg, Hermann Wilhelmi, das vergangene Jahr bei der Jahreshauptversammlung zusammen. Am Samstag, 23. März, nimmt der Chor an einem Beratungssingen des Chattia Sängerbundes in Lich teil. Die Erkenntnisse werden dann in der Folgezeit umgesetzt und die Qualität verbessert.

Die Vorsitzende des Chattia Sängerbundes, Andrea Eller, Mitglied im Gesangverein Ruppertsburg zeigte sich in ihrem Grußwort erfreut über die Entwicklung des Gesangvereins. Während andere Chöre an Mitgliederschwund litten, seien in Ruppertsburg neue Sängerinnen und Sänger hinzugekommen. Mit Gunda Hundeborn als Schriftführerin und Anke Wagner als Beisitzerin leiste Ruppertsburg personell einen großen Beitrag am Vorstand des Chattia Sängerbundes.
In ihrem Jahresbericht ließ Schriftführerin Andrea Domladovac das abgelaufene Jahr Revue passieren. Gesungen wurde bei Trauergottesdiensten ebenso wie beim Treffen aller Wilhelmi-Chöre in Hungen-Steinheim, bei Hochzeiten, runden Geburtstagen und mit dem Gesangverein Münster wurde das Schlossparkkonzert in Laubach gestaltet. Erstmals nach vier Jahren wurde wieder ein Dorfsingen durchgeführt, das bei den Ruppertsburgern sehr gut ankam. Der gemischte Chor kam auf zwölf, der Heart Chor auf elf Auftritte und bei sieben Mal sangen beide Chöre gemeinsam. Von 37 Übungsstunden besuchte Wilfried Kraushaar alle, Dieter und Elke Kraushaar 36 und Hans-Georg Diehl und Hans-Otto Schenk 35. Bei den Übungsstunden des Heart Chores besuchte Bernd Feyh 33 und Adelheid Worlitschek 32 von 36 Stunden.
Der von Rechner Hans-Georg Diehl vorgelegte Kassenbericht ließ auf eine wirtschaftlich gesicherte Zukunft des Gesangverein Sängerbund Ruppertsburg hoffen.
Für 65 jährige aktive Sängertätigkeit wurde Wilfried Kraushaar, für 65 Jahre passiv Heinrich Diehl, für 50 Jahre aktiv Doris Ilona Wagner, für 50 Jahre passiv Gerlinde Port, sowie für 40 Jahre passiv Karin Feyh- Stender und Ingrid Vogeltanz geehrt. Die Ehrungen wurden von der Vorsitzenden des Chattia-Sängerbundes Andrea Eller vorgenommen.

Gießener Allgemein - 25. Januar 2019

Chattia-Sängerbund spendet 500 Euro für Kloster Arnsburg

 

Zum »Tag des Liedes« hatte der Chattia-Sängerbund Mitte Oktober ins Dormitorium des Klosters Arnsburg eingeladen. 22 Chorgruppen des Sängerbundes trafen sich im Mönchssaal zum gemeinsamen Gesang. »Es war ein rundum gelungenes Konzert«, bilanzierte Sängerbund-Vorsitzende Andrea Eller und versprach: »Wir kommen im Jahr 2020 wieder«. Bei freiem Eintritt wurden die Besucher der Veranstaltung seinerzeit um eine Spende gebeten. Nun übergaben Eller und deren Stellvertreter Siegfried Häuser die stolze Summe von 500 Euro für den Freundeskreis Kloster Arnsburg an dessen stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Birkenstock und Geschäftsführerin Marion Knorr. Diese dankten für die großzügige Spende.

 

Der Sängerbund habe mit seinem Konzert erneut einen Beitrag zur kulturellen Nutzung der Klosteranlage geleistet. 2018 stand neben der Erhaltung der Mauerkronen und Gebäude die Sanierung der Freilichtbühne auf dem Programm. In diesem Jahr werde das musikalische Märchen »Peter und der Wolf« vom Stadttheater Gießen auf der neuen Bühne aufgeführt. Das Geld des Sängerbundes werde für die Erneuerung des Dachstuhls verwendet, informierte Birkenstock die Gäste.

 



»Concordia« ehrt treue Mitglieder

Zu einem Neujahrsempfang hatte der Gesangverein »Concordia« nun in den evangelischen Gemeindesaal eingeladen. Gerlinde Wenzel dankte allen aktiven Sängern sowie den Helfern und Chorleiter Thomas Kiersch für ihr Engagement bei der »Concordia«. Anschließend ehrten Wenzel und die neue Vorsitzende des Chattia-Sängerbundes, Andrea Eller, langjährige Mitglieder. Ilse Irmler konnte für 65 Jahre und Waltraud Schwarz für 50 Jahre geehrt werden. Seit 40 Jahren sind Jürgen Jakob, Erwin Fleißner und Elke Schnabel Mitglieder der »Concordia«. Den aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesenden Geehrten werden ihre Präsente vom Vorstand bei einem Hausbesuch überreicht werden.


Berichte 2018


Gießener Allgemeine, 10. November 2018                                                                                                                                     Gesangverein Cäcilia wird 180 Jahre alt

Die Aktiven des Gesangvereins Cäcilia vor dem Licher Schloss im Jubiläumsjahr 1988, als das 150-Jährige gefeiert wurde. (Foto: moj)

Der Gesangverein Cäcilia 1838 Lich blickt auf geschichtsträchtige 180 Jahre Sängertradition zurück. Das Jubiläum wird am Samstag, 17. November, mit einem Herbstfest und dem 180. Stiftungsfest im Kultursaal des Bürgerhauses gefeiert.

Ab 19 Uhr singen der gemischte Chor der Chorgemeinschaft Cäcilia und Frauenchor Lich, dirigiert von Hermann Jung, sowie die Shanty-Crew der Marinekameradschaft Lich. »Die fidelen Zwei« Klaus Heller und Reinhard Weil spielen zum Tanz auf. Die Gäste werden zum Mitsingen eingeladen, wobei die Texte auf eine Leinwand projiziert werden, damit alle als Karaoke-Solisten mitmachen können.

Maßgeblich für die Gründung vor 180 Jahren war »Sattler Reuß der Vornehme«, der die Gründung eines Männergesangvereins anregte. Im Gasthaus Einhorn, dem heutigen Schlosscafé, trafen sich 80 Männer, die am 22. November 1838 einen Singverein gründeten. Heinrich Neeb hatte die Satzung des neuen Vereins ausgearbeitet. Erster Vorsitzender wurde Stiftslehrer und Organist Philipp Anthes. Cäcilia gehörte 1858 zu den Gründern des deutschen Sängerbundes, der sich später in Lahntal-Sängerbund umbenannte.

1914 war man Gastgeber des 30. Bundesfestes des Lahntal-Sängerbundes. Beim Neubeginn der Cäcilia nach dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1925 war Karl Lotz als Vorsitzender für die Festlichkeiten des 90. und 100. Jubiläums verantwortlich. Seit dieser Zeit besteht eine Sängerfreundschaft mit dem MGV Frohsinn Nachrodt. 1938 konnte das Jubiläum des 100-jährigen Bestehens nur gefeiert werden, weil man Gauleiter Karl Weinrich die Vizepräsidentschaft überlassen musste. Mit einem großen Fest feierte Cäcilia 1963 ihr 125-jähriges Bestehen. Schwerpunkt des 150. Jubiläums 1988 war ein großer Chorwettbewerb.

Seit den 1990er Jahren klagt auch Cäcilia über ausbleibenden Nachwuchs. Der gemischte »Kleine Chor« kam hinzu, und man unternahm etliche Konzertreisen. Ziele waren Österreich, Slowenien und Ungarn sowie Lichs Partnerstadt Dieulefit. Eine 16-tägige Konzertreise durch Brasilien war besonderer Höhepunkt 1994. Italien wurde 2007 bereist, und Konzerte in römischen Kirchen sowie die Mitgestaltung einer Heiligen Messe im Petersdom waren hier die Höhepunkte. Seit 2014 singt der Gesangverein Cäcilia 1838 als Chorgemeinschaft mit dem Frauenchor Lich. Traditionelle Termine sind Auftritte bei Veranstaltungen des Chattia-Sängerbundes, im Kloster Arnsburg sowie bei Veranstaltungen in der historischen Altstadt.

Gesangverein Cäcilia Lich, Kontakt: Helmut Köstler, Guckertsweg 28, 35423 Lich, E-Mail: vorsitzender@gv-caecilia-lich.de, Internet: www.gv-caecilia-lich.de.


Gießener Allgemeine vom 3. und 6. November 2018


Gießener Anzeiger vom 5. November 2018


Wetterauer Zeitung vom 6. November 2018

 

Hejny gibt Vorsitz des Chattia-Sängerbundes ab

 

 

 

 

 

Helmut Hejny (l.) war 45 Jahre im Vorstand des Sängerbundes tätig. Seine Nachfolgerin ist Andrea Eller. (Foto: la)

 

 

Eine langjährige und erfolgreiche Ära ist mit dem Delegiertentag des Chattia Sängerbundes zu Ende gegangen. Helmut Hejny schied nach über 45-jähriger Vorstandstätigkeit auf eigenen Wunsch aus. Auf vier Jahre Tätigkeit als Beisitzer folgten neunzehn Jahre als stellvertretender Vorsitzender. Danach stand Hejny 22 Jahre an der Spitze des Sängerbundes. Damit hat Hejny, der vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag feierte, die Geschicke und Geschichte des 107-jährigen Sängerbundes wesentlich geprägt.

Der stellvertretende Vorsitzenden Siegfried Häuser gab bekannt, dass man beschlossen habe, Hejny zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Häuser und Hejnys Nachfolgerin Andrea Eller überreichten unter dem Beifall der Delegierten die Urkunde sowie ein Geschenk. Hejnys Jahresberichte seien immer sehr umfangreich und detailliert und auch ein Zeichen seines großen Engagements gewesen. »Hut ab« betonte Häuser. Der Geehrte dankte dem Vorstand und gestand »Es war mir eine Ehre, für den Chattia Sängerbund zu arbeiten.«